Freitag, 2. August 2013
Ferienstress
Die Tage fliegen mal wieder nur so davon und heute morgen war ich ehrlich ganz erschrocken, dass schon wieder Freitag ist. Endlich sind auch bei uns die Ferien da und was für den Großteil der Leute Entspannung pur bedeutet, ist im Hause Ungestüm eher Stress.
Ferien heißen nämlich für Frau Ungestüm, den ganzen Tag ungefähr 150 Kinder um sich zu haben, mit nervigen Müttern zu kämpfen, Pflaster zu kleben, Bauchschmerzen wegzuzaubern, Streit zu schlichten. Ferien heißen aber auch, wundervolle Momente zu erleben. So wie gestern zum Beispiel, als eines unserer Ferienkinder mir Mittags eine Schüssel Erdbeerquark gebracht hat. Es hatte einfach bemerkt, dass ich noch keinen hatte und der Quark fast alle ist. Lieb.
Zeugnisse gab’s beim Kind Ungestüm auch und wir sind zufrieden. Das Schuljahr hat sich besser entwickelt, als zunächst gedacht und so blicken wir ganz positiv in die Zukunft. Morgen heißt es dann für das Kind Ungestüm aber erst mal: Ab an die Ostsee. Eine knappe Woche geht es mit dem Fußballverein an den Timmendorfer Strand und das wird bestimmt eine wunderschöne und unvergessliche Zeit. Ach ja, manchmal würde ich schon auch ganz gerne noch mal Kind sein.
Donnerstag, 25. Juli 2013
Von Erdbeeren, Sonnenblumen und Nachbarinnen
Endlich scheint das Internet wieder stabil zu funktionieren – seit Samstag nämlich gab es Verbindungsabbrüche im Fünfsekundentakt, sodass es kaum möglich war, irgendwas zu machen. So was ärgert mich immer besonders, wenn es am Wochenende auftritt. Aber nun geht ja wieder alles. Was ist nun die letzten Tage alles passiert?
Arbeitstage können richtig schön sein, wenn man bei diesem herrlichen Sommerwetter das hier auf dem Schreibtisch vorfindet:
Sonnenblumenkerne habe ich geschenkt bekommen und war enttäuscht, dass die Dinger drei Wochen brauchen, um überhaupt aufzugehen. Da es schon ziemlich spät im Jahr ist, hatte ich die Befürchtung, dass wird dieses Jahr nix mehr. Aber schon nach drei Tagen:
Nach all den schönen Dingen dann gestern Nachmittag aber der Super-GAU. Von meiner Nachbarin habe ich schon mal erzählt, denke ich. Das die Hippe nicht ganz normal ist, dass war mir schon lange klar, aber gestern ist sie echt ausgetickt. Dauernd schickt sie die Kiddies zum einkaufen. Schwere Sachen, viele Sachen. Schon oft habe ich zu meiner Tochter gesagt, dass sie nicht für lau für die Tussi einkaufen muss. Aus Gutmütigkeit ist sie halt mit ihrem Freund immer mitgegangen.
Gestern passierte dann, was passieren musste. Die beiden vollgepackt aufm Fahrrad, ein Henkel reißt und der Junge stürzt vom Fahrrad. Dem Kleinen zum Glück nix weiter passiert, aber die Weichspülerflasche hat den Sturz nicht überlebt. In meinen Augen keine Dramatik, aber meine liebe Nachbarin hat nix Besseres zu tun, als die Kinder zusammenzustauchen und meiner Tochter die Einkaufstüte ins Gesicht zu klatschen. Im ersten Moment hätte ich die Tusse am liebsten erwürgt – keiner hat aggressiv zu meinem Kind zu sein. Ich bin’s nicht und andere dürfen das schon mal gar nicht. Ich hab mich dann aber zusammengerissen und ihr lediglich gesagt, dass ich beim nächsten Vorkommnis Anzeige erstatte und dass meine Tochter für sie definitiv nix mehr einkaufen wird. Ich verbiete es einfach (das erste Verbot, das ich meinem Kind jemals ausgesprochen habe). Ich bin sooo sauer. Was bildet sich diese XXXXXXXX eigentlich ein? Mit über sechzig Jahren sollte man sich eigentlich besser im Griff haben…
Sonntag, 21. Juli 2013
Einhändig
Es ist Blaubeerzeit und deswegen machten wir uns gestern auf in den Wald, um zunächst einmal gute Stellen zum Sammeln der blauen Früchtchen zu suchen. Nach ungefähr einer Stunde wurden wir dann auch fündig und entdeckten eine Lichtung mit unzähligen Beeren. Heute sollte es dann eigentlich mit dem Beerensammeln losgehen, aber mal wieder ist alles anders.
Irgendein blödes Viech hat mich gestern im Wald in den Arm gestochen und ich bemerkte es zunächst gar nicht. Erst ein oder zwei Stunden später fing mein Arm plötzlich an, furchtbar dick und heiß zu werden. Seitdem kühle ich und hoffe, dass das schnell wieder abschwillt. So einen schmerzhaften Stich wie diesen habe ich noch nie abbekommen und so langsam wird mir Himmelangst, wenn ich das hühnereigroße Ding betrachte. Mein ganzer linker Arm ist lahmgelegt und es schmerzt vom Ellenbogen bis in die Finger. Ich bin einhändig. Und einhändig kann man eher schlecht Blaubeeren sammeln. Schade. Aua.
Samstag, 20. Juli 2013
Sommerloch? Ist mir doch egal!
Die Sonne scheint, der Himmel präsentiert sich in strahlendem Blau und keine Sau sitzt vorm Rechner. Oder doch? In der Blogparade vom Webshop-Tester geht es genau um dieses Thema. Genauer gesagt will er wissen, wie Blogger das Sommerloch für den Blog nutzen bzw. darum, wie man im Allgemeinen im Sommer mit dem Blog am besten verfährt.
Nun bin ich mit diesem Blog ja gerade erst neu am Start und habe – passenderweise – genau im Sommerloch damit angefangen. Ob das ein besonders kluger Schachzug war, wird sich wohl erst im Laufe der Zeit herausstellen. Da ich ja aber früher schon gebloggt habe und auch auf anderen Seiten schreibenderweise unterwegs bin, habe ich trotzdem Erfahrungen vorzuweisen, die ich natürlich gerne mit euch teile. Ich mache mir das mal ganz einfach und beantworte einfach die bei der Blogparade gestellten Fragen.
Wann spürst du das Sommerloch auf deinem Blog an den Besucherzahlen?
Diese Frage lässt sich natürlich kurz und knapp beantworten. Gerade im Juli und August gehen die Besucherzahlen naturgemäß in den Keller, um sich dann ab Mitte September so langsam wieder zu erholen. Wer also – wie ich – im Sommer mit einem neuen Blog durchstartet, sollte eine gehörige Portion Geduld mitbringen.
Wie gehst du mit dem Sommerloch um?
Gar nicht. Ich lasse das Sommerloch Sommerloch sein und mache einfach so weiter, wie bisher auch. Jammern hilft da nicht und ich denke, Missachtung der Tatsachen ist eine ganz gute Strategie, um nicht den Mut zu verlieren. Außerdem ist es ja auch so, dass ich selbst im Sommer viel weniger Zeit am Notebook verbringe, als es im Winter der Fall ist. Und wenn ich die Kiste dann anhabe, dann schreibe ich eher selbst, als dass ich großartig woanders lese. Im Winter verliere ich mich dann schon eher in den Weiten des Internets.
Schreibst du im Sommerloch immer noch genauso viele Artikel, wie sonst?
Eindeutig ja. Diese Zeit ist nämlich wunderbar dafür geeignet, um Texte vorzuproduzieren. Wer immer mit seinem Blog Geld verdienen möchte, sollte im Sommer bereits an den Herbst und an den Winter denken. Im Sommer ist genügend Zeit, wirklich viele, sinnvolle Artikel zu schreiben und diese dann zur einkaufsstarken Zeit von Oktober bis Dezember zu veröffentlichen. Das erspart jede Menge Streß.
Arbeitest du im Sommerloch mehr am Design deines Blogs?
Ach ja, früher habe ich das oft gemacht, aber mittlerweile geht mir diese Bastelei gehörig auf die Nerven. Ich will ja keine Bilder malen, sondern Texte an den Mann bzw. die Frau bringen. Deswegen bastele ich immer Sommer nicht mehr und nicht weniger als im Winter am Blogdesign.
Wann und wie lange fährst du als Blogger in den Urlaub?
In der Regel im Winter. Aber dies hat nichts mit dem Blog zu tun, sondern mit meinen bzw. unseren persönlichen Vorlieben (bloß nicht Weihnachten zuhause sein). Eigentlich ist der Winter ja eine leserstarke Zeit, aber erstens kann man auch im Urlaub bloggen und zweitens habe ich dann genügend vorgeschriebene Artikel in petto, sodass der geneigte Leser nicht mal merkt, dass ich im Urlaub bin.
Wie wirkt sich der Urlaub auf deinen Traffic aus?
Diese Frage ist ja fast schon mit der vorherigen beantwortet. Wer vor dem Urlaub schon vorsorgt, genügend Artikel schreibt und ab und zu auch aus dem Urlaub heraus einen Kommentar beantwortet, wird kaum einen Trafficeinbruch verspüren.
Mittwoch, 10. Juli 2013
Wachskunst
Wer bei dem Titel jetzt an Madame Tussauds denkt, liegt völlig daneben. Gestern waren wir nach der Arbeit noch für zwei Stündchen im Biergarten – das schöne Sommerwetter will schließlich schamlos ausgenutzt werden. Und während sich Mami und Papi ungeniert politischen Diskussionen mit Mitbiergartenbesuchern hingaben, übte sich das Kindchen vorbildlich in Kreativität. Unglaublich, wofür ein leerer Smartphone-Akku, eine Kerze und eine Gabel taugen.
Ssssssumm
Die Mückenstiche vom letzten Samstag quälen mich noch immer und so rein gar nichts will gegen diesen nervigen Juckreiz helfen. Weder kühlen noch heiß baden brachte Linderung, Essig habe ich aufgetupft, mit Zwiebel eingerieben und natürlich auch draufgespuckt. Das Ergebnis ist lediglich, dass ich irgendwie nach sauren Gurken rieche. Toll. Diese ganzen Tipps sind für den Arsch.
Das gleiche Spiel bei der Vermeidung von Mückenstichen: Lange Kleidung, Chemiezeugs auf die Haut geschmiert, kein Parfüm, häufig geduscht um Schweiß abzuwaschen, die Bude mit Nelken- und Zitronenöl geräuchert…Das Ergebnis? Schon wieder zehn neue Stiche. Und ob das noch nicht genug wäre, schwirren seit ein paar Tagen im Büro wieder diese ekelhaften Biester von Stechfliegen herum, die scheinbar bröckchenweise das Fleisch aus Armen und Beinen rausreißen und dann mit vollgeschlagenem Bauch auf meiner Tastatur erst noch schnell für Nachwuchs sorgen und dann verrecken. Bäh.
Freitag, 5. Juli 2013
Fernweh
Der brutalste Moment eines Tages ist der, wenn der Wecker klingelt und mich innerhalb von Sekundenbruchteilen aus der schönen Traumwelt in die Wirklichkeit katapultiert. Heute Morgen holte mich dieses scheußliche Krachmachdingens doch tatsächlich von einer sonnigen Karibikinsel mit weißen und von Palmen gesäumten Sandstränden. Ein Jammer ist das!
Bildquelle: Pixabay
Allerdings kam mir damit auch gleich wieder die anstehende Urlaubsplanung in den Sinn, denn noch immer haben wir uns nicht entschieden, wohin wir im Sommer verreisen wollen (oder was das Budget hergibt). Zur Debatte stehen eine Nilkreuzfahrt mit anschließendem Badeurlaub, eine Reise nach Kuba oder zuhause bleiben. Die letzte Option gefällt mir nicht und deshalb muss jetzt schnell eine Entscheidung her. Schließlich stehen die Sommerferien schon fast vor der Tür und viele Reisen sind schon jetzt nicht mehr buchbar.
Das Schlimme ist, dass wir schon seit Monaten rumeiern und uns nicht so richtig entscheiden können. Am liebsten würden wir nämlich überall hin. Von der Liste gestrichen sind aufgrund finanzieller Engpässe schon Jamaica, Sansibar, Kapstadt, Rio de Janeiro, Madagaskar, Delhi und ganz viele andere Ziele. Doofes, schönes Fernweh.
Freitag, 28. Juni 2013
Strahlender Sonnenschein…und?
Donnerstag, 27. Juni 2013
10 Dinge, die ich vermisse, wenn ich an den Sommer denke
Achja…wie schön wäre es, Ende Juni morgens aufzuwachen und festzustellen, dass schönes Wetter ist. Aber nö, stattdessen gibt es Einheitsgrau, hier und da einen Regentropfen und nicht die leiseste Ahnung von Sommer. Liebes Wetter, Du gehst mir jetzt gehörig auf die Nerven. Erst bescherst Du uns endlos lange Kälte, dann endlos langen Regen und dann lässt Du noch das bisschen Sommer ausfallen? Du spinnst wohl?