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Montag, 8. Juli 2013

Rezept: Rouladenröllchen

Wie bereits berichtet, haben wir am Wochenende gegrillt. Da ich neben den gewöhnlichen Bratwürsten und Steaks gerne etwa Abwechslung auf dem Grill habe und mir außerdem erst kürzlich so ein schickes Grillgitter gekauft habe, waren mal wieder kleine Rouladenröllchen an der Tagesordnung. Leider habe ich es versäumt, ein Foto davon zu machen, aber das Rezept bekommt ihr natürlich trotzdem.

Zutaten für 16 Rouladenröllchen
  • 4 Schweineschnitzel
  • 4 Gewürzgurken
  • Senf, Pfeffer, Salz
  • 16 Zahnstocher

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Die Grillröllchen können auch wie normale Rouladen mit leckerer Soße gemacht werden. Geht auch prima am nächsten Tag, falls doch ein paar der Minirouladen übrig geblieben sind.

Bildquelle: Pixabay

Rezept für die Grillröllchen

Das Rezept für die Röllchen ist eigentlich total simpel und kaum erwähnenswert, aber die Dinger kommen einfach immer total gut an und sind ratzfatz weggefuttert. Also macht auf jeden Fall ein paar mehr davon.

  1. Zuerst macht ihr die Schnitzel platt. Ich nehme dazu immer ein Nudelholz, weil das plattklopfen einfach nicht gut für die Fleischfasern ist.
  2. Danach viertelt ihr die Schnitzel und zwar halbiert ihr sie einmal der Länge nach und dann noch mal der Breite nach.
  3. Jetzt wird das Fleisch mit Salz und Pfeffer gewürzt und auf einer Seite mit Senf bestrichen.
  4. Die Gurken schneidet ihr in recht dünne Streifen und legt sie auf die mit Senf bestrichene Seite.
  5. Jetzt wird das Ganze noch aufgerollt und mit einem Zahnstocher fixiert. Am einfachsten geht das, wenn ihr zuerst ein Ende des Fleischs und die Gurke aufspießt und dann das Schnitzelchen quasi um den Zahnstocher aufwickelt. Das hat den Effekt, dass die Gurke nicht rausrutscht.
  6. Ab auf den Grill damit – fünf Minuten von jeder Seite reichen in der Regel aus. Wirklich praktisch bei diesen kleinen Dingern ist die Verwendung eines Grillgitters, denn das Wenden der Teilchen ist damit im Handumdrehen erledigt.
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So war das Wochenende: Bratwürste und Mücken

Leider ist das Wochenende schon wieder vorbei – ein Wochenende, das wirklich nett war. Endlich haben die Temperaturen mal gepasst (die Sonne hätte aber ruhig öfters rauskommen können), sodass wir ganz viel draußen sein konnten. Wie immer an solchen tollen Sommertagen haben wir natürlich auch gemütlich gegrillt und laue Abende genossen.

Neben leckeren Bratwürsten (dieses Mal aus der Coburger Ecke) gab es Grillfackeln mit einer Honig-Senf-Marinade und Rouladenröllchen. Verzichtet habe ich dieses Mal allerdings auf Kartoffelsalat – irgendwie kann ich das Zeug nicht mehr sehen. Stattdessen hatten wir als Beilagen frischen Gurkensalat mit Knoblauch und ein selbst gemachten Knobi-Dip.

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In der Dämmerung konnten wir seit langem mal wieder die kleinen Zwergfledermäuse beobachten, die über unseren Köpfen kreisten – ein immer wieder faszinierendes Schauspiel. Weniger faszinierend waren allerdings die vielen Mücken, die sich schon beim Aufbau der Bierbänke blutrünstig auf mich stürzten. Das Ergebnis eines Abends sind circa 40 enorm schmerzhafte Stiche, die mir jetzt schon zwei Nächte den Schlaf geraubt haben.

Trotzdem – der Abend war lustig und lohnenswert; zeitweise aber auch etwas nervig. Ein Bekannter von uns war zum Grillen geladen und irgendwie war er anstrengend. Da er seit Jahren nicht mehr irgendwo beim Grillen war, war es für ihn natürlich ein tolles Erlebnis. Trotzdem muss man nicht alle fünf Minuten erwähnen, WIE toll doch der Abend ist und dass man lange nicht gegrillt hat. Das reicht ja dann doch einmal. Aber nein, gestern haben wir ihn noch mal gesehen und da ging das schon wieder los. Wie schön doch der Abend war und so weiter. Ich fand’s ja auch ganz nett, aber so herausragend war’s dann wiederum auch nicht, dass man aus dem Schwärmen gar nicht mehr rauskommt. Es war halt grillen…Fleisch auf den Grill legen und essen. Mehr nicht. Vielleicht sollte ich ein bisschen begeisterungsfähiger werden?!

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